Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU)

biu.gif Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. vertritt die Interessen der Anbieter von Computer- und Videospielen in Deutschland.  

Eines der zentralen Themen der Verbandsarbeit ist der Jugendschutz und die Vermittlung von Medienkompetenz im Umgang mit Computer- und Videospielen. Aus Sicht der Industrie ist effektiver Jugendschutz im Medienbereich nur dort möglich, wo Medien eingesetzt werden.  

Computer- und Videospiele begeistern heute genauso Kinder und Jugendliche wie auch Erwachsende. Deshalb setzt sich die Industrie seit Jahren für eine altersgerechte Nutzung von Computer- und Videospiele ein. Bereits 1994 hat die Industrie gemeinsam mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. (fjs) die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) gegründet. Die USK prüft seitdem Computer- und Videospiele auf ihre Geeignetheit für verschiedene Altersgruppen und beurteilt als staatlich anerkannte und Industrie unabhängige Prüfstelle alle auf dem Markt kommenden Spiele.  

Die Alterskennzeichnungen der USK finden sich genauso auf Datenträgern und Verpackungen von Computer- und Videospielen wieder, wie in Anzeigen und im Internet. Mit Einführung der neusten Hardwaretechnologien, können diese Alterseinstufungen auch an den Geräten selbst vorgenommen werden. Die aktuelle XBOX 360 verfügt über ein Einstellungssystem, welches ein Abspielen von Software jenseits der eingestellten Altersgrenze  verhindert. Damit haben Erziehungsberechtigte die Möglichkeit, die Abspielsysteme entsprechend dem Nutzeralter anzupassen. Solche Systeme werden in Zukunft bei den neuen Hardwareplattformen und kommenden Computerbetriebssystemen Standard sein.

Das alles passiert rund um den Tag der Medienkompetenz:

Initiatoren: Staatskanzlei NRW und Landtag NRW, Partner: Landesanstalt für Medien NRW