
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, verehrte Gäste!
I.
Herzlich Willkommen im Plenarsaal des Landtags von Nordrhein-Westfalen!
Gemeinsam mit der Landesregierung - heute vertreten durch die Staatsekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration - und weiteren Partnern wie der Landesanstalt für Medien veranstalten wir als Landtag nun schon zum dritten Mal den Tag der Medienkompetenz.
Ich freue mich sehr, dass Sie alle den Weg hierher gefunden haben und gemeinsam miteinander diskutieren wollen. Auch im Zeitalter der vernetzten Kommunikation und virtuellen Welten ist es doch schön, die eine oder andere Diskussion von Angesicht zu Angesicht miteinander führen zu können und den Gesprächspartner nicht nur über den Chat im Internet zu kennen.
II.
Zum miteinander Sprechen besteht heute Nachmittag im Rahmen dieses Symposiums viel Gelegenheit. Impulse gibt es durch die Präsentation der Ergebnisse von zwei Arbeitsgruppen. Denn Abgeordnete aller Fraktionen haben gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern und Senioren diskutiert und Thesen entwickelt:
"Computerspiele - für´s Leben lernen?" ist dabei das eine Thema,
"Medienkompetenzstandards - was müssen wir wann können?" die andere Frage, die wir gemeinsam miteinander beantworten wollen.
Zum miteinander Sprechen laden sowohl die audiovisuellen Präsentationen der Mediengruppen als auch die Stände der über vierzig Projekte ein, die Sie draußen in der Wandelhalle besuchen können. Von "A" wie Abenteuer Lesen bis "W" wie Webkolleg repräsentieren sie die vielfältigen Aktivitäten im Medienkompetenzbereich.
Viel miteinander gesprochen wurde auch bei den lokalen Aktionen, die vor dem heutigen Tag stattgefunden haben:
Zwanzig Abgeordnete aus alle Fraktionen haben beispielhafte Projekte in ganz NRW besucht. Dabei sind sicher erste Bande geknüpft worden, die dazu beitragen werden, dass wir als Abgeordnete noch mehr über das erfahren, was bei Ihnen an Ort und Stelle in Sachen Medien und Medienkompetenzförderung geschieht.
III.
Nur wenn man miteinander spricht, kann man auch voneinander Lernen. Und dieses voneinander Lernen ist besonders in Bezug auf die neuen Medien wichtig:
Sie bieten uns viele Chancen, haben aber natürlich auch Schattenseiten. Kinder und Jugendlich verdienen unseren besonderen Schutz - im realen wie im virtuellen Leben. Und wir müssen ihnen helfen, sich in der neuen Medienwelt zu Recht zu finden.
Gleichzeitig brauchen wir das Wissen und die Erfahrungen der jugendlichen Mediennutzer, nicht zuletzt deshalb, damit wir wissen, was wir regeln müssen. Und mit "wir" meine ich uns sowohl als Eltern, Lehrer, Qualifizierende wie auch uns als Mandatsträger und Politiker.
Deshalb ist es für uns alle sehr lohnend, gemeinsam Zukunftsvorstellungen zu entwickeln. Denn nur wer ein Ziel vor Augen hat, kann auch eine Richtung einschlagen.
IV.
Das gemeinsame Gestalten von Zukunft hat bei uns in NRW eine 60-jährige Tradition. Das vergangene Jahrzehnt war dabei besonders stark durch die Entwicklung der Medien geprägt.
Heute arbeiten in unserem Land 350.00 Menschen in der Medien- und Kommunikationswirtschaft. Hier in NRW sind mehr als 50.000 Unternehmen ansässig, die in der Medien- und Kommunikationswirtschaft ihre Umsätze erzielen.
Einige von ihnen haben geholfen und diese Veranstaltung unterstützt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken.
Mein Dank gilt auch den zahlreichen Aktiven:
Das sind die Projekte vor Ort und im Landtag, präsentiert von Jugendlichen und Senioren. Mit Ihrem Engagement wird dieser Tag der Medienkompetenz erst möglich.
Und last but not least: mein Dank an die zahlreichen Abgeordneten, die durch ihre Präsenz das Engagement von Projekten unterstützt haben.
Als deren Vertreter spricht nun der Vorsitzende des Hautausschusses, mein lieber Kollege Werner Jostmeier, zu uns.
Das alles passiert rund um den Tag der Medienkompetenz: