Ingrid Hack MdL zu Gast beim Jugendhaus Sürth

Ingrid Hack MdL (SPD) besuchte ein ungewöhnliches Haus im Rahmen ihrer lokalen Aktion am 4. März: Das Kölner Jugendhaus Sürth will "therapie- wie elternfreie Zone" sein, so Ina Hasselbach, eine der Vollzeitkräfte des Jugendhauses. Hier wird die häufig geforderte Verfolgung integrativer Ansätze bei der Kinder- und Jugendarbeit mit Behinderten und nicht Behinderten erfolgreich umgesetzt.  

 Über vier Jahre hinweg hat das von der GEW-Stiftung finanzierte Projekt Arbeitswelt (PAW) Jugendlichen hier Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder ermöglicht. Am Samstag den 4. März stand die Abschlussprüfung im Bereich EDV an, die - nach anfänglicher Aufregung - alle Teilnehmenden erfolgreich absolviert haben. Stolz präsentierten sie ihre Ergebnisse - einen Dokumentarfilm und eine Website - nicht nur der Landtagsabgeordneten, den Vertretern des Trägervereins "miteinander leben e.V." (www.miteinander-leben.com/index_02_03_03.html), sondern auch ihren Eltern. Sie alle wissen jetzt Bescheid beim Umgang mit eMail und dem Einsatz von Suchmaschinen.

"Wir reagieren hier auf ein Bedürfnis der Jugendlichen mit Medien umzugehen, aber auch auf ein Bedürfnis des Alltags", so Hasselbach. Der Umgang mit den Neuen Medien ist auch aus dem Leben von behinderten Jugendlichen nicht mehr weg zu denken und sorgt für neue Chancen zur Teilhabe.


Das alles passiert rund um den Tag der Medienkompetenz:

Initiatoren: Staatskanzlei NRW und Landtag NRW, Partner: Landesanstalt für Medien NRW