Angela Freimuth MdL zu Gast beim Projekt "Orte und Plätze"

Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth (FDP) bekam bei ihrer lokalen Aktion einiges zu sehen: eine Unterführung im Gegenlicht, eine verlassene Imbissbude auf einem Parkplatz, das Ruhepäuschen der Baldachinträger während einer Fronleichnamsprozession. Sie besuchte am 17. März das Fotoprojekt "Orte und Plätze" der VHS Iserlohn, das in der städtischen Galerie Iserlohn präsentiert wurde.

Innerhalb der fünfjährigen Laufzeit hat sich "Orte und Plätze" vom reinen Foto- zum kompletten Multimediaprojekt gewandelt: Die zahlreichen Bildmotive sind als Kalender erschienen, wurden in einem Ausstellungskatalog abgedruckt und als Webseite aufbereitet. In der Städtischen Galerie waren sie als kombinierte und Foto und Bildschirmpräsentation zu sehen. Lieselotte Berthold, Leiterin der VHS-Iserlohn, bringt es auf den Punkt: "Man kann wirklich sagen, die Teilnehmenden haben Medienkompetenz erworben."

 Galerieleiter Rainer Danne beschreibt die Entwicklung: "Weg vom Analogen – hin zum Digitalen." Startete man anfangs noch mit analogen Spiegelreflexkameras, komme man heutzutage nicht an Digitalkameras und entsprechender Bildbearbeitungssoftware vorbei. Und dieser Prozess bedeute nicht nur ein Mehr an Möglichkeiten, sondern auch ein Mehr an Qualität, so Danne.

Abgebildet wurden allerdings nicht nur die schönen "Orte und Plätze", sondern auch die "Bruchkanten der Städte": soziale Brennpunkte, Baulücken und -sünden in und um Iserlohn. Daher entspreche "Orte und Plätze" auch nicht unbedingt den "Abbilderwartungen" des Guten und Schönen, umschreibt es Danne, sondern werfe einen ungeschminkten Blick auf die sauerländische Großstadt. In einem Folgeprojekt wird das anders: Hier sollen die repräsentativen Stadtansichten unter dem Motto "Iserlohn – ein lohnenswertes Motiv" in den (Bild-)Mittelpunkt rücken.

Angela Freimut MdL sprach den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Lob für ihr Engagement aus. Während sie einige Motive einfach "schön" fand, faszinierte bei anderen die Technik: "Wie haben die das bloß gemacht?" Sie verabschiedete sich mit dem Versprechen, wieder zu kommen, um sich die Ergebnisse des Folgeprojekts anzuschauen.


Das alles passiert rund um den Tag der Medienkompetenz:

Initiatoren: Staatskanzlei NRW und Landtag NRW, Partner: Landesanstalt für Medien NRW