In Nordrhein-Westfalen gab es bereits in den Jahren 2003, 2004, 2006, 2012, 2014 und 2016 einen Tag der Medienkompetenz im Landtag.

2016

Unter dem Motto „Medien extrem…“ widmete sich der Tag der Medienkompetenz am 28. November 2016 im Landtag Nordrhein-Westfalen extremen Phänomenen der digitalen Welt: Neben Hass, Hetze und religiösem Extremismus ging es auch um kreative, präventive und innovative Zugänge. So sah der Aktionstag am 28. November 2016 im Landtag NRW aus:

 

Roboter Nao tanzte auf Kommando, Bananen wurden zum Keyboard und VR-Brillen eröffneten virtuelle Welten: Der sechste Tag der Medienkompetenz zog mit einen bunten Mix aus Digitalkultur und Medienbildung etwa 550 Besucher und 23 Aussteller in den Landtag. Nach der Eröffnung durch Landtags-Vizepräsident Oliver Keymis und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, moderierte Constantin Schreiber, ARD Tagesschau Sprecher, den Vormittag: Younes Al-Amayra, Islamwissenschaftler, YouTuber und Deradikalisierungstrainer, Melek Balgün, E-Sport-Moderatorin sowie Richard Gutjahr, Journalist und Live-Berichterstatter von den Anschlägen in Nizza und München, sprachen über ihre Erfahrungen extremer Medienkommunikation. In elf Foren standen Themen wie „Gaming“, „Jenseits von ANA und MIA. Essstörungen im Netz“, Jugendliche zwischen Always on und FOMO“, „Hate Speech., „#salafismus – einmal Radikalisierung. Und zurück“ oder „OpenData – Mit offenen Daten Gutes tun“ im Mittelpunkt.
Über den Aktionstag hinaus informierten sich 58 Mitglieder des Landtags aller Fraktionen bei sogenannten Aktionen vor Ort über Medienkompetenzförderung in NRW, eine Übersicht findet sich auf dieser Seite. Weitere Informationen finden Sie im Programmheft.

 

2014

Das Schwerpunktthema von 2014 „Wir sind die Daten!“ spitzte eine aktuelle Entwicklung provozierend zu: Fast jede Nachricht, jede Bewegung, jede Handlung erzeugt digitale Datenspuren. Nicht nur das Smartphone ist immer dabei und ständig online, sondern auch die Dinge des Alltags werden zunehmend zu „Nervenenden“ des Netzes. Ausgestattet mit Sensoren, Sendern und Prozessoren erfassen vernetzte Endgeräte unser Leben: vom Navigationsgerät im Auto über das Smart-TV im Wohnzimmer bis hin zum totalvernetzten Smart-Home. Die stetig anwachsenden Datenbestände („Big Data“) ermöglichen neue, weitreichende Anwendungsfelder zur Analyse und sogar Steuerung gesellschaftlicher Prozesse (z. B. Konsumverhalten, Verkehrs- und Energiemanagement, Gesundheitswesen u. v. m.). Welche Konsequenzen hat dies für den Datenschutz? Entsteht ein anderes Bild vom Menschen in einer „verdateten“ Welt? Wandelt sich unsere Sicht auf Politik und Gesellschaft? Und was bedeutet dies für die zukünftige Förderung von Medienkompetenz? Eine Übersicht über alle Aktionen finden Sie im Programmheft.   

 

Über den Tag der Medienkompetenz 2014 hat der Landtag NRW einen Kurzfilm produziert:

 

Weitere Eindrücke:

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2012

Programm_2012 Am Tag der Medienkompetenz 2012 standen die Themen „Vertrauen“, „Teilhaben“ und „Lernen“ im Mittelpunkt von drei Debatten. Experten diskutierten über Datenschutz, E-Partizipation sowie Mediennutzung im Kindesalter und Medieneinsatz in der Schule. Daneben präsentierten zahlreiche Medienbildungseinrichtungen den über 600 Besucherinnen und Besuchern ihre Angebote und forderten zum interaktiven Mitmachen auf, u. a. nahmen Jugendliche einen Podcast in einer Arrestzelle auf, schmökertern in E-Books, informierten sich über legale Musikdownloads und erstellten digitale Graffitis. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite und im Programmheft zum Tag der Medienkompetenz 2012.

 

 

 

Hier sehen Sie einen filmischen Rückblick vom 26. November 2012:

 

Weitere Impressionen vom Tag der Medienkompetenz 2012…

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2006

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Die Nutzung von Computerspielen und die schulische Medienbildung waren thematische Schwerpunkte am Tag der Medienkompetenz 2006 im Landtag NRW. Während der zweitägigen Veranstaltung trafen sich Jugendliche und Senioren mit Abgeordneten und Medienpraktikern, um über die Lerneffekte von Computer- und Videospielen und über die Frage zu diskutieren: „Was müssen wir wann können in Bezug auf Medien?“ Zum Tag der Medienkompetenz 2006 finden Sie hier weitere Informationen.

 

 

 

2004

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Der Tag der Medienkompetenz 2004 widemete sich unter anderem der Relevanz von Medienkompetenz für den Berufseinstieg, dem Lernen der Zukunft und der Wirkung gewaltverherrlichender Computerspiele. In der Ausstellung setzten sich mehr als 50 Initiativen und Institutionen durchaus kritisch mit dem Thema Mediennutzung auseinander. Eines der zentralen Ergebnisse der Veranstaltung war die Betonung der Priorität von Inhalten gegenüber der Form: Medienkompetenz – so der allgemeine Tenor der Diskussion – ist vor allem die Fähigkeit, Informationen zu bemessen und sie richtig einzuordnen. Näheres zum Tag der Medienkompetenz 2004 lesen Sie hier.

 

 

 

2003

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Für den Tag der Medienkompetenz 2003 tagten Arbeitsgruppen zu den Themen „Neue Medien in Schule, Ausbildung und Beruf“, „Die Welt, in der wir leben“ und „Mädchen und Frauen machen Medien – Wir gestalten mit!“ Die Ergebnisse präsentierten und diskutierten die Teilnehmer im Rahmen des Symposiums am Tag der Medienkompetenz 2003. An zwei Tagen gab es in der Ausstellung rund 30 Medienkompetenzprojekte.